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Patienten mit riesigen Bauchdeckenbrüchen und Übergewicht/Adipositas

Wir sind besonders spezialisiert auf die Behandlung von Patienten mit großen oder gar riesigen Bauchdeckenbrüchen (Hernien) bei gleichzeitig vorhandener morbider Adipositas. Oft handelt es sich um Patienten, die bereits mehrfach voroperiert sind. Dabei kann es sich um so unterschiedliche Vor-Operationen wie Darm-Operationen, gynäkologische Operation, Gefäß-Operationen oder andere handeln. Gelegentlich sind auch Nabelbrüche oder Leistenbrüche extrem ausgebildet. Vielfach haben bereits Hernien-Operationen stattgefunden und es ist zu einem erneuten Bruchgeschehen (Rezidiv-Bruch) gekommen. Häufig können die Baucheingeweide bei diesen riesigen Brüchen nicht mehr ohne spezielle operative Maßnahmen in den Bauch zurückverlagert werden. Man spricht dann davon, dass die Bauchorgane „ihr Heimatrecht verloren“ haben. In Kombination mit ausgeprägter Adipositas ist die Behandlung oftmals extrem aufwändig, bei klassischen Operationsverfahren mit hohem Komplikationsrisiko und hohem Risiko eines erneuten Bruches (Rezidiv) versehen. Vielen dieser Patienten wird daher von den behandelnden Ärzten von einer Operation abgeraten.

Aufgrund der ständig drohenden Gefahr einer Einklemmung oder gar einer Inkarzeration (Mangeldurchblutung von Bauchorganen durch Gefäßverschlüsse) und der stark reduzierten Lebensqualität der betroffenen Patienten ist jedoch ein „Nichts-tun“ für die allermeisten Patienten keine akzeptable Alternative. Es gibt keine konservative oder sonstige Maßnahmen, die das Problem lösen können. Es bleibt praktisch immer nur die Chirurgie. Um das Problem langfristig zufriedenstellend zu lösen, ist fast immer ein Mehrschrittverfahren erforderlich, wobei Einzelheiten immer nur nach individueller Situation festgelegt werden können.

In der Regel besteht das Gesamtkonzept jedoch aus folgenden drei Komponenten: Erstens muss eine adipositaschirurgische Maßnahme vorweggenommen werden, um überhaupt die Voraussetzung für eine erfolgreiche Bauchwandrekonstruktion zu schaffen. Dieser erste Schritt erfolgt natürlich nur, wenn nicht bereits eine adipositaschirurgische Operation stattgefunden hat und wenn keine Notfall-Situation wegen Einklemmung /Inkarzeration vorliegt. Oft wird in dieser Situation die Bildung eines Schlauchmagens durchgeführt, weil es sich dabei um eine reine Oberbauch-Operation handelt, die auch bei sehr großen Brüchen und mehrfachen Vor-Operationen noch laparoskopisch durchgeführt werden kann. Als zweites folgt nach guter Gewichtsabnahme die komplexe Wiederherstellung der muskulo-faszialen Bauchwand. Dafür stehen verschiedene Operationstechniken zur Verfügung, auch in Kombination mit plastischen Maßnahmen und meistens unter Verwendung von nicht-resorbierbaren Netzen. Drittens müssen praktisch immer bei der zweiten Operation eine Resektion des überschüssigen Haut- und Fettgewebes (Pannikulektomie) sowie eine Abdominoplastik mit durchgeführt werden.

 

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