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Liebe Patientin, lieber Patient,


sollten Sie von der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin betreut und behandelt werden, so erwartet Sie ein motiviertes und hochqualifiziertes Team, das auf der Grundlage aktuellster medizinischer Kenntnisse arbeitet.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich über die Aufgabenfelder unserer Klinik zu informieren.

Wir hoffen, dass wir Sie zu Ihrer Zufriedenheit betreuen werden.

Frau Kirsch

Anästhesie

Unsere Klinik führt ca. 15.000 geplante Narkosen aus allen Bereichen moderner Narkoseverfahren (Vollnarkosen/Teilnarkosen) durch.

Vor einer geplanten Operation muss ein Gespräch mit einem Narkosearzt stattfinden. Dafür kommen Sie in unsere Anästhesieambulanz in das Sekretariat von Frau Kirsch. Sollte Ihnen der Gang in die Ambulanz nicht möglich sein, wird Sie ein Narkosearzt auf der Station aufsuchen. Vor dem Gespräch erhalten Sie einen Fragebogen zu Ihrem Gesundheitszustand, den Sie bitte möglichst ausgefüllt in die Ambulanz mitbringen. Einer unserer Narkoseärzte wird mit Ihnen alle offenen Fragen klären, das geeignete Narkoseverfahren für Sie wählen und den Ablauf mit Ihnen durchsprechen.

Nach der Operation werden Sie von der Intensivstation oder von unserem Aufwachraum weiterversorgt, bevor wir Sie schmerzfrei und mit stabilen Kreislaufverhältnissen auf die Station entlassen können.

Frau Michel

Eigenblutspende

Das Konzept der fremdblutsparenden Verfahren ist am Klinikum Fulda etabliert. Vor planbaren Operationen mit häufigem Transfusionsbedarf legen wir in einem Zeitraum von mehreren Wochen ein Eigenblutdepot für die Patienten an. So werden zur Zeit überwiegend vor größeren unfallchirurgischen/orthopädischen Eingriffen Eigenblutspenden durchgeführt.

Für die Spende müssen bestimmte Mindestvoraussetzungen gegeben sein. Ob die Eigenblutspende für Sie in Frage kommt, wird Ihnen Ihr Operateur erläutern, Ihnen die Liste der benötigten Unterlagen aushändigen und mit der Eigenblutspende Kontakt aufnehmen.

Am Vorstellungstermin wird in einem Gespräch mit Frau Michel oder einer Vertretung und dem betreuenden Narkosearzt die Spendefähigkeit des Patienten beurteilt und der Gehalt an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) kontrolliert. Sofern keine Einwände bestehen wird gleich die erste Spende unter Herz- und Kreislaufüberwachung durchgeführt. Für die Spende werden über eine besondere Einmalkanüle 450 ml Blut entnommen.

Im Anschluss überwachen wir Sie nach einige Zeit. Trotzdem sollten Sie für mindestens 60 Minuten nach der Entlassung nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

In der Regel werden 2-3 Spenden in wöchentlichem Abstand durchgeführt. Voraussetzung ist ein ausreichend hoher Gehalt an rotem Blutfarbstoff. Deshalb sollte vor der ersten Spende schon mit Einnahme eines Eisenpräparates begonnen werden. Die letzte Eigenblutspende sollte 7-10 Tage vor dem geplanten OP-Termin liegen, damit ihr Körper genügend Zeit zur Erholung hat.

Sie können uns bezüglich der Eigenblutspende gerne Montag bis Freitag von 08:00 - 11:00 Uhr unter 0661/84-6070 anrufen und wir werden Ihnen gerne die benötigten Auskünfte erteilen. Auch mit Anfragen zur Eigenblutspende bei uns und Versand der Konserven an ein Krankenhaus, in dem Sie operiert werden, können Sie sich gerne an uns wenden.

Schmerztherapie

Die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin führt bei allen Patienten nach geplanten Operationen, nach Notfalleingriffen und auf der Intensivstation die Akut-Schmerztherapie durch. Dabei können wir über das gesamte Spektrum der modernen Akut-Schmerztherapie verfügen und alle gängigen Nervenkatheterverfahren ultraschallgesteuert einsetzen. Zudem werden unsere speziell geschulten Mitarbeiter bei besonderen Fragestellungen von Kollegen anderer Fachabteilungen schmerzkonsiliarisch hinzugezogen.

Intensivmedizin

Die Aufgabe unserer Intensivstation besteht darin, Sie nach großen operativen Eingriffen zu betreuen. Wenn Sie sich von der Operation wieder erholt haben, werden Sie meist am nächsten Tag zur Weiterversorgung durch die operative Abteilung von der Intensivstation entlassen.

Wir behandeln und betreuen aber darüberhinaus auch schwerkranke Patienten bis zur Überwindung des lebensbedrohlichen Zustands.

Sollten Sie Angehöriger eines Patienten unserer Intensivstation sein, haben wir auf der folgenden Seite einige Informationen für Sie zusammengestellt. (mehr...)

Notfallmedizin

Im Auftrag des Landkreises Fulda stellt die Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin die notärztliche Besetzung des ADAC-Rettungstransporthubschraubers Christoph 28 (RTH) sowie des DRK-Notarzteinsatzfahrzeugs (NEF) sicher.

Insgesamt werden die Notärzte der Klinik pro Jahr zu ca. 1.200 Einsätzen auf dem RTH und zu 2.000 Einsätzen mit dem NEF gerufen.

Weitere Infos über die Notfallmedizin am Klinikum Fulda werden demnächst unter dem Link Rettungszentrum zu finden sein.

Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin

Sekretariat

Telefon:
(06 61) 84-60 41
Telefax:
(06 61) 84-60 43

E-Mail:
sek.anaesth​klinikum-fuldade

 
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