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Leistungen und Schwerpunkte

In der Medizinischen Klinik IV werden hauptsächlich Autoimmunerkrankungen diagnostiziert und behandelt. Hierzu gehören z.B. die Rheumatoide Arthritis (Synonym: Chronische Polyarthritis) und die Spondyloarthritiden mit all ihren Untergruppen (M. Bechterew, Psoriasisarthritis, enteropathische Arthritis, reaktive Arthritis und undifferenzierte Spondyloarthritis), aber auch alle Kollagenosen (z.B. Systemischer Lupus Erythematodes, Sjögren-Syndrom, Polymyositis, Sharp-Syndrom, Mixed Connective Tissue Disease) und alle Vaskulitiden (z.B. Polymyalgia rheumatica mit oder ohne Arteriitis cranialis, M. Wegener, Churg-Strauss-Syndrom, Panarteriitis nodosa, Mikroskopische Polyarteriitis, Hypersensitivitätsangiitis).

Hinter all diesen Erkrankungen steckt eine eigenaggressive Fehlfunktion des Immunsystems und zumeist kommt es dabei zu entzündlichen Erscheinungen an den Gelenken oder anderen Strukturen des Bewegungsapparates. Das Immunsystem als Ursache dieser Erkrankungen ist aber im gesamten Organismus präsent. So verwundert es nicht, dass Autoimmunerkrankungen eigentlich nie ausschließlich am Bewegungsapparat Symptome machen. Vielmehr sind bei diesen Erkrankungen sehr häufig auch innere Organe wie Lunge, Herz oder Niere, aber auch das Blut, die Hormon bildenden Drüsen oder das Nervensystem beteiligt. So wird der enge Zusammenhang der modernen Rheumatologie mit der Immunologie verständlich. Zugleich wird deutlich, dass diese Erkrankungen neben der speziellen immunologischen immer auch eine breite gesamtinternistische Kompetenz erfordern, ja oft sogar zusätzlich die Spezialkompetenz etwa des Kardiologen (Herzspezialist), Nephrologen (Nierenspezialist) oder Neurologen (Spezialist für das Nervensystem), je nach dem individuellen Befallsmuster des einzelnen Patienten.

Neben den Autoimmunerkrankungen gehören andere Fehlfunktionen des Immunsystems (angeborene oder erworbene Immundefekte, Allergien, Autoinflammationssyndrome) in den Zuständigkeitsbereich der Klinik.

Selbstverständlich werden entsprechend der traditionellen Definition der Rheumatologie auch andere Entzündungen am Bewegungsapparat in der Klinik behandelt, also solche, die nicht auf Autoimmunität beruhen. Hierzu gehören etwa stoffwechselbedingte Entzündungen (z.B. Gicht, Hämochromatose), degenerativ bedingte Entzündungen (aktivierte Arthrosen) oder Schmerzzustände ohne nachweisbare Entzündungsaktivität (Fibromyalgie).

In der Osteologie werden alle Formen der Osteoporose diagnostisch und therapeutisch betreut, wobei insbesondere komplexe Ursachenabklärungen einschließlich hormoneller, metabolischer und histologischer Untersuchungen durchgeführt werden. In der Orthopädischen Klinik und im Radiologischen Institut des Klinikums werden alle invasiven und operativen Verfahren für osteoporotische Frakturen einschließlich Vertebroplastie und Kyphoplastie angeboten. Ferner gehören genetische, stoffwechselbedingte und Tumorerkrankungen des Knochens zum Spektrum der Osteologie, selbstverständlich wiederum in Kooperation mit den anderen zuständigen Disziplinen.

 

Medizinische Klinik IV

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