
Krebserkrankungen
Tumoren (Geschwulsterkrankungen)
entstehen durch überschießendes, unkontrolliertes Wachstum körpereigener Zellen. Unterschieden werden gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Geschwülste.
Die benignen Geschwulsterkrankungen zeichnen sich durch ein langsames, scharf abgegrenztes (abgekapseltes) Wachstum aus, setzen keine Fernabsiedlungen (Metastasen, Filiae = Tochter- geschwülste) und sind sehr selten tödlich. Anders verhalten sich malignen Erkrankungen, die meist rasch, unscharf begrenzt und organüberschreitend wachsen können und sich durch ein über das Lymphsystem, das Blut oder durch eindringendes (invasives) Wachstum, auszeichnen.
Die Krankheitssymptome können häufig uncharakteristisch sein, treten sie doch auch bei Infektionen auf (z. B. Lymphknoten- schwellung) oder systemisch (den ganzen Körper betreffend) mit Fieber, ungewollter Gewichtsabnahme oder Nachtschweiß. Wenn eine Ärztin/ein Arzt den Verdacht einer Krebserkrankung stellt, bedeutet das für fast alle Betroffenen, für den/die Partner/in, den Eltern, Kindern, Verwandten und Freunden einen Einschnitt in ihr vorheriges Leben.
Die Betroffenen beschäftigen sich mit vielen Fragen:
„Welche Krankheit habe ich?“
„Wie sage ich es meinen Angehörigen?“
„Wie kann die Krankheit behandelt werden?“
„Werde ich wieder gesund?“
„Muss ich sterben?“
Wir, die Mitarbeiter der Tumorklinik, wollen Ihnen helfen, diese Fragen zu beantworten.





