Unterstützende Behandlungen (Supportivtherapie)
Die stationäre Behandlung von Tumorpatienten umfasst nicht nur die Chemotherapie und die Radioonkologie.
Neben des Tumoransprechens auf eine Immun-/Chemotherapie ist für uns die Lebensqualität und die Verarbeitung der Erkrankung eine wichtige Angelegenheit.
Unseren stationären Patienten/-innen bieten wir eine anthroposophische Bewegungstherapie (Heileurythmie) an, um die Nebenwirkungen der konventionellen Therapien zu verringern und die Erholungsphase zu beschleunigen.
Organisation der parenteralen und enteralen Ernährung.
Heileurythmie
Bewegungstherapie aus der Anthroposophischen Medizin
Bewegungstherapie ist eine wichtige Therapieoption in der Krebsmedizin. Durch körperliche Bewegung aktiviert der Patient seine Willenstätigkeit, mit der er positiv auf den Krankheits- und Heilungsprozess einwirken kann.
Bewegungselemente
Die wichtigsten Bewegungselemente der Heileurythmie sind die sogenannten Lautbewegungen. Diese sind Bewegungsformen, die die Vokale und Konsonanten der Sprache abbilden.
Therapieeffekte
Durch das Erlernen und Üben der Lautbewegungen steigert der Patient seine innere Ruhe und Konzentrationsfähigkeit, erzeugt eine Harmonie des Gefühlslebens und stärkt die Initiativkraft des Willens. Auch körperliche Organfunktionen wie Verdauung, Ausscheidung, Atmung und Zirkulation werden durch die Heileurythmie reguliert.
Heileurythmie in der Tumorklinik
Die Heileurythmie wird als Einzeltherapie ärztlich verordnet. Die Behandlung stationärer Patienten findet 4 x wöchentlich in einem Therapieraum oder auf dem Patientenzimmer statt. Heileurythmie kann auch ambulant durchgeführt werden. Die Behandlungen finden dann 1 x wöchentlich statt. Die Übernahme ambulanter Therapiekosten kann bei den Krankenkassen beantragt werden.
Therapeut
Johannes Bonhage, * 1964
Eurythmiestudium in Den Haag/NL
Heileurythmiestudium in Dornach/CH
Berufserfahrung: Klinik Öschelbronn (1997-2004)
Seit Januar 2005 im Klinikum Fulda tätig





