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Die Diagnose Brustkrebs kann das Leben einer Frau und Ihrer Angehörigen verändern. Verwirrende Emotionen machen es schwer, mit dieser Veränderung fertig zu werden. Angst, Wut und Niedergeschlagenheit charakterisieren die Stimmungslage. Die Ängste um bzw. am Arbeitsplatz, die Sorge, wie verändert sich die Beziehung zum Partner, vor allem auch im Bereich des Sexuallebens sowie die Sorge, bin ich denn auf Dauer geheilt, begleiten Sie die nächsten Monate und Jahre.
Vielen Patientinnen ist es außerordentlich hilfreich, mit anderen Menschen über ihre Probleme und Ängste zu sprechen: Tun Sie dies. Sprechen Sie mit Ihrer Familie, mit Ihrem Partner, mit den Menschen an Ihrer Arbeitsstelle, mit Ihrem Arzt oder mit uns, Telefon (06 61) 84-59 30. Wir vermitteln auch gerne Kontakt mit einzelnen betroffenen Frauen.
Es kann auch hilfreich sein, mit Menschen in Kontakt zu treten, die das gleiche Schicksal haben, um deren Erfahrungen und Sorgen kennen zu lernen. In der Selbsthilfegruppe „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ finden Sie eine verständnisvolle und tragende Atmosphäre.
Frau Maria Tölle
Telefon: (06 61) 5 95 25
Frau Gisela Enders-Brenke
Telefon: (0 66 52) 31 52