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Nachsorge

Nach Abschluss der Ersttherapie des Prostatakrebses sollten Sie regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen durchführen lassen.

Die Tumornachsorge hat folgende Aufgaben:

1. Ein Wiederauftreten der Krebserkrankung rechtzeitig zu erkennen
    und zu behandeln
2. Begleiterkrankungen festzustellen, zu behandeln und ggf. zu lindern
3. Dem Patienten bei seinen psychischen, physischen und sozialen Problemen
    behilflich zu sein

Ein wichtiger Bestandteil in der Nachsorge sind die ärztlichen Untersuchungen. In den ersten zwei Jahren finden Sie in Abständen von etwa drei Monaten statt. Die regelmäßige Kontrolle gibt die Sicherheit, dass gegen eine erneute Tumorbildung aber auch gegen mögliche Begleit- und Folge-erkrankungen wie Knochenschmerzen, Störungen beim Wasserlassen, Schwellungen der Unter-schenkel, Thrombosen usw. schnell eingeschritten wird. Nebenwirkungen sind medikamentös meist gut zu behandeln. Diese Untersuchungen werden in aller Regel von dem Urologen durchgeführt, der Sie zur Operation eingewiesen hat.
Im weiteren Verlauf werden die Zeitspannen zwischen den einzelnen Untersuchungen immer länger. Wie häufig der Arzt seinen Patienten sehen möchte, hängt von der individuellen Situation und dem Krankheitsverlauf ab. Oft ist nur eine Untersuchung pro Jahr erforderlich.

Folgende Untersuchungen können im Rahmen der Untersuchung durchgeführt werden:

1. Umfassende körperliche Untersuchung inklusive Tastuntersuchung
2. Blutuntersuchung einschließlich Bestimmung des prostataspezifischen
    Antigens (PSA-Wert)
3. Gewebeentnahme (Prostatabiopsie)
4. Ultraschalluntersuchungen
5. Röntgen- und computertomographische Untersuchungen
6. Skelettszintigraphie

Beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom dient die Nachsorge in erster Linie der Erkennung bzw. Vermeidung von Komplikationen, z. B. durch Knochenmetastasen oder durch Druck des Tumors auf umgebende Organe und Gewebe. Bei Knochenschmerzen sollte auch außerhalb der Nachsorgetermine unbedingt Ihr behandelnder Urologe aufgesucht werden, der diese Schmerzen weiter abklärt und durch moderne Medikamente gut behandeln kann. Das Prostatakarzinom bildet nämlich im fortgeschrittenen Stadium häufig Metastasen im Skelett, die solche Beschwerden verursachen könnten. Neben den Schmerzen besteht auch die Gefahr von Knochenbrüchen, die im Bereich der Wirbelsäule zu Lähmungen führen können. Eine Strahlenbehandlung kann dieser Komplikation effektiv entgegenwirken. Bereits während Ihres stationären Aufenthaltes besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen und Problemen an Ihren behandelnden Stationsarzt oder an spezielle Fachkräfte zu wenden.

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Prostatazentrum

Koordination:
Prof. Dr. med. T. Kälble (Leiter);
Dr. med. Th. Yiakoumos (Koordinator)

Telefon:
(06 61) 84-59 51
Telefax:
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E-Mail:
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