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Altar

Die künstlerische Ausstattung lag in den Händen von Bildhauer Herr Johannes Kirsch aus Petersberg.  Er war vor die Aufgabe gestellt, diesem Raum ein sakrales Gepräge zu geben.  „Die heutige diagonale Anordnung des Altars ist das Beste, was der Raum erleben konnte“ ( J.K.)  
Der Altar, (Mensa - Altartisch), wo Eucharistie gefeiert wird, schuf Johannes Kirsch aus persischem Travertin.  Der runde Stipes (Altarfuß) erinnert an einen Mahlstein. Hier kommt das Bild „Christus in der Kelter“ in den Sinn.
Es ist ein mittelalterliches Symbol, das Christus als Schmerzensmann zeigt, der unter der Presslast der Sünde der Welt, sein Blut vergisst. Der Evanglist Johannes spricht von dieser Spannung zwischen göttlicher Zuwendung und menschlicher Ablehnung, wenn er in seinem Evangelium unter das Thema stellt. „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“. ( Joh. 1,11) Im Mittelalter ist der Schmerzensmann in der Kelter Zeuge der selben Botschaft. 
In der Altarmensa ist eine Reliquienplatte eingelassen, die eine Reliquie des Hl. Bonifatius u.a. Martyrer enthält.
Die Kapelle ist auf den Hl. Bonifatius benediziert.

 

Kreuz

Der Bildhauer Johannes Kirsch gestaltet dieses Kreuz. die große Vertikale soll an den  Marterpfahl auf Golgata erinnern, zu dem die Verbrecher den Querbalken an die Hinrichtungsstätte hinauftragen mussten.
Neben der großen Vertikale  ist der kleinere Längskreuzbalken angebracht. Das kleine Kreuz deutet auf Jesus Christus, der am Kreuz gestorben ist, hin.
Das Kreuz ist mit einem Amethyst geziert. Dieser Quarzstein gehört zu den Heilsteinen, er versorgt andere Heilsteine wieder mit Energie.
In diesem Kreuz hat er die Bedeutung, dass er Stärke bringt, Freude und Trost spendet und Mut macht.

Das Kreuz ist für uns Christen Zeichen der Hoffnung und der Erlösung.
Paulus sagt: „ Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber die gerettet werden, ist es Gottes Kraft.   1.Kor. 1,18...

 

Heilige Schrift

 

Gib uns deines Wortes Licht...

Die Hl. Schrift liegt auf dem Altar und lädt ein, das Wort Gottes zu lesen und aus diesem zu leben und zu handeln.
Diese ist mit Bildern von Andreas Felger ausgestattet und hat die Martin-Luther Übersetzung. Im evangelischen Gottesdienst steht sie in der Mitte auf dem Altar. 

 

Gib uns deines Wortes Licht, Herr, in unserem dunklen Leben,
wenn wir vor dein Angesicht betend uns zu dir erheben.
Neige dich in unsere Welt, wenn wir künden deinen Namen.
Du bist’s, der allein uns hält, bist uns Licht und Leben. Amen.
Manuela Strohofer

 

 

Ambo

 

 

Seit dem zweiten Vatikanischen Konzil hat der Ort der Verkündigung des Wortes Gottes eine Aufwertung erfahren. Die katholische Liturgie beginnt mit der Feier des Wortes Gottes und geht dann in die Feier der Eucharistie über.
Johannes Kirsch hat für die Kapelle einen Ambo geschaffen, der durchlichtet ist und somit den Liturgen in seinem liturgischen Gewand gänzlich sehen lässt.

Osterleuchter und -kerze

 

 

Der Osterleuchter stammt ebenso aus der Werkstatt Johannes Kirsch. Der Fuß des Leuchters ist mit drei Wellen geziert. Ein zweigliedriger Schaft trägt den Kerzenteller, der mit einem schlichten Blütenornament geziert ist.
In der Osternacht wird am lodernden Feuer die Osterkerze gesegnet und entzündet. Sie wird in das Dunkel der Kirche hineingetragen und verkündet:  Lumen Christi, Christus ist das Licht der Welt.
2011 wurde die Osterkerze von Herrn Günter Tucher, Klinikseelsorger, gestaltet.

Tabernakel - Ewiglicht - Krankenöl

Für die katholischen Christen ist der Tabernakel der Ort der Gegenwart Gottes im Sakrament des heiligen Brotes.
Der Tabernakel ist ursprünglich der Aufbewahrungsort der hl. Eucharistie, die zu den Kranken gebracht wurde und wird.
Für den Besucher der Kapelle außerhalb der Gottesdienste Ort der Anbetung und Verehrung Jesu Christi, der am Abend vor seinem Leiden mit seinen Jüngern das Letzte Abendmahl gehalten hat und sagte:  „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“.
Der Tabernakel umschließt das Geheimnis des Brotes, das wir in der Eucharistie feiern.

Das Ewiglicht brennt Tag und Nacht.

Und ist eine Leuchte, die den Standort des Tabernakels anzeigt, in dem die konsekrierten Hostien aufbewahrt werden.
„Bei Tag wird nicht mehr die Sonne dein Licht sein, und um die Nacht zu erhellen, scheint dir nicht mehr der Mond, sondern der Herr ist dein ewiges Licht, dein Gott dein strahlender Glanz. Deine Sonne geht nicht mehr unter und dein Mond nimmt nicht mehr ab; denn der Herr ist dein ewiges Licht, zu Ende sind deine Tage der Trauer.“  Jes. 60, 19-20

Aufbewahrungsort für das Hl. Krankenöl.

In unserer Kapelle finden Sie einen besonderen Aufbewahrungsort für das Krankenöl.
Auf der linken Seite neben dem Tabernakel ist eine Lampe befestigt, in dem sich ein Gefäß mit dem Hl. Öl befindet.

Was sind die „Heiligen Öle“?
Die drei Heiligen Öle der katholischen Kirche sind das Katechumenenöl, das Chrisam und das Krankenöl ( INF – oleum infirmorum).
Sie werden bei der Vorbereitung und Spendung einiger Sakramente der Kirche, die ja Zeichen der Liebe Gottes sind, gebraucht.
Das Krankenöl wir bei der Krankensalbung benutzt. Alle drei Hl.Öl bestehen aus Olivenöl, dem Chrisam sind aromatische Stoffe wie Balsam hinzugegeben.

Warum ein besonderer Aufbewahrungsort in der Kapelle?

Es entspricht der Bedeutung und der Wertschätzung, die den Heiligen Ölen bei der Spendung der Sakramente zukommt, dass sie nicht einfach in der Sakristei aufbewahrt werden.
Denn durch die Salbung mit ihnen wird körperlich spürbar, wie Gott Heil und Heilung des Menschen will und bewirkt.

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