Fort- und Weiterbildungen
Berufliche Bildung ist heute nicht mehr nur ein einmaliger zeitlich begrenzter Vorgang, sondern ein Prozess ständigen Lernens. Lebenslanges Lernen ist Voraussetzung, um den hohen Qualitätsanforderungen zu genügen. Der immer größer werdende Arbeitsbereich, sowie die Entwicklung im medizinisch – technischen Bereich, machen es erforderlich, sich ständig weiterzubilden. Fachliche Anforderungen an Pflegende steigen in allen medizinischen und pflegerischen Fachbereichen. Um dem von außen gestellten, als auch unserem Anspruch an Pflege im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung des hilfebedürftigen Menschen gerecht zu werden, ist eine Fachweiterbildung notwendig und sinnvoll. Auch der Forderung der Kostenträger nach Qualitätssicherung und Leistungsfähigkeit in der Pflege muss Rechnung getragen werden. Dazu ist ein komplexes, wissenschaftlich fundiertes Pflegewissen erforderlich, das in den verschiedenen Fachweiterbildungen und Innerbetrieblichen Fortbildungen erworben wird. Gerade die guten Mitarbeiter zeigen großes Interesse, ihr Wissen kontinuierlich zu erweitern. Oft ist „mehr Wissen“ das einzige Unterscheidungsmerkmal zu den Kollegen.
Von einem Arzt oder nichtärztlichem
Assistenzpersonal muss verlangt werden, dass sie sich
über die Fortschritte der Heilkunde unterrichten und
mit den neuesten Heilmitteln vertraut machen.
Es geht nicht an, sich aus „Bequemlichkeit,
Eigensinn oder Hochmut“ den neuen Lehren und
Erfahrungen zu verschließen.
Jensen/Röhlig: „Das neue Betreuungsrecht“ S. 263 ff





