Klinikum Fulda

1 Jahr Hybrid-OP und Elektrophysiologie am Herz-Thorax-Zentrum des Klinikums Fulda

07.03.2017

Den ersten „Geburtstag“ der Abteilung für Elektrophysiologie und des Hybrid-OPs (Kombination aus Herzkatheterlabor und Operationssaal) des Herz-Thorax-Zentrums Fulda feierte das Team gemeinsam mit  vielen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und Mitarbeitern des Klinikums Fulda im Kongresszentrum Esperanto. Die Vorträge und Live-Präsentationen zu den Themen Herzrhythmusstörungen, Herzklappenersatz und Herzschrittmacher  mit renommierten Referenten aus ganz Deutschland und ein anschließender Empfang wurden von den über 150 Teilnehmern sehr gut aufgenommen.

Prof. Dr. Volker Schächinger (Direktor der Medizinischen Klinik I, Kardiologie), Privatdozent Dr. Hilmar Dörge (Direktor der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie) und Dr. Joachim Krug (Leiter der Abteilung Elektrophysiologie) ist es bei der Gestaltung des Programmes gelungen, lebendige Vorträge mit anschaulichen praktischen Darstellungen perfekt zu verbinden.

Begrüßt wurden die Gäste vom Vorstandsprecher des Klinikums Fulda, Privatdozent Dr. Thomas Menzel, der auf die sehr gute Entwicklung im Herz-Thorax-Zentrum des Klinikums verwies und insbesondere das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorhob. Prof. Schächinger stellte den Teilnehmern dann mit Bildern und Videos die modern ausgestatteten Räumlichkeiten rund um den Hybrid-OP vor. „Mit der neuen Einrichtung haben wir etwas ganz besonderes geschafften, mit einer ausgezeichneten Ausstattung und Bildgebung“, so Prof. Schächinger.

Den ersten Fachvortrag übernahm Prof. Holger Eggebrecht vom Cardioangiologischen Centrum Bethanien in Frankfurt. Sein Thema:  Die aktuellen Entwicklungen in der Herzklappentherapie mit „TAVI“ (Transkatheter-Aortenklappen-Implantation). Prof. Dr. Burghard Schumacher (Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern) und Privatdozent Dr. Carsten Israel (Evangelisches Krankenhaus Bielefeld) gingen dann ausführlich auf die aktuelle Entwicklung im Bereich der Herzrhythmusstörungen und steigende Bedeutung der Elektrophysiologie und der so genannten Rhythmusaggregate („Herzschrittmacher“) im Jahr 2017 ein.

Live-Aufzeichnungen aus dem Hybrid-Labor boten den Besuchern immer wieder Abwechslung im Programm, unter anderem durch spannende Einblicke in die modernen Räumlichkeiten. Gezeigt wurden auch zwei „Live-in-the-Box“-Fallpräsentationen. Das Team der Abteilung für Elektrophysiologie demonstrierte im ersten Fall eine Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Der zweite Fall zeigte eine Transkatheter-Aortenklappen-Implantation („TAVI“). Diese Behandlung wird in Zusammenarbeit mit Experten der Kardiologie, Herz- und Thorachirurgie und Anästhesie als sogenanntes „Herz-Team“ durchgeführt. Das Publikum konnte in beiden Fällen durch die vorab aufgezeichneten Operationen interessante Einblicke in die Abläufe beider Therapien bekommen.

 

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