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Pulmonale Hypertonie (Lungenhochdruck)

Bei einer pulmonalen Hypertonie kommt es zu einem Anstieg des Drucks in den Gefäßen der Lungenstrombahn. Die Ursachen sind vielfältig, so kann sich ein Lungenhochdruck  bei Erkrankungen des linken Herzens, bei anderen Lungenerkrankungen (z.B. COPD, IPF) oder nach Lungenembolien (sog. CTEPH) entwickeln, in manchen Fällen lässt sich jedoch keine Ursache finden (sog. idiopathische pulmonal-arterielle Hypertonie (PAH)). Die Erkrankung entwickelt sich in der Regel schleichend. Typischerweise beginnt es mit Atemnot unter Belastung, die langsam zunimmt, später besteht dann auch Atemnot in Ruhe. Wichtigste diagnostische Verfahren sind die Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie) und die Rechtsherzkatheteruntersuchung. Die Therapie besteht in der Gabe spezieller Medikamente (Endothelin-Rezeptorantagonisten (Bosentan, Ambrisentan, Macitentan); Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (Sildenafil, Tadalafil); Guanylatcyclasestimulatoren (Riociguat); Prostacyklinanaloga; Prostacyclinrezeptoragonist Selexipag), für manchen Patienten kommt eine Lungentransplantation oder eine sogenannte pulmonale Endarterieektomie in Betracht.

  • Sicherung der Diagnose eines Lungenhochdrucks und der zugrundeliegenden Ursachen einschließlich Rechtsherzkatheteruntersuchung
  • Therapieeinleitung mit speziellen Lungenhochdruckmedikamenten (Endothelin-Rezeptorantagonisten, Phosphodiesterase-5-Inhibitoren, Guanylatcyclasestimulatoren, Prostacyklinanaloga).
  • Therapieüberwachung und Verlaufskontrollen
  • stationäre und ambulante Versorgung (Ermächtigungsambulanz)

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