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Onkologisches Zentrum

Kopf-Hals-Tumorzentrum

In Deutschland erkranken mit steigender Tendenz jährlich etwa 20.000 Männer und 5.600 Frauen an Kopf-Hals-Krebs. Betroffen sind meist die Schleimhäute von Mundhöhle, Zunge, Rachen und Kehlkopf. Kopf-Hals-Tumoren machen 5 % aller Krebserkrankungen weltweit aus und gehören zu den 6 häufigsten Krebsarten. Der regelmäßige Genuss von Alkohol und Nikotin erhöhen deutlich das Erkrankungsrisiko. Dennoch sind rund ein Viertel der Krebserkrankungen nicht auf diese Risikofaktoren zurückzuführen.  Umwelteinflüsse wie z.B. verschiedene Chemikalien, UV-Strahlung aber auch Virale Infektionen (z.B. humanes Papillomavirus) können oft der Auslöser sein.

Leider gelingt es nicht immer die Krebserkrankung in einem frühen Stadium zu entdecken. Aus diesem Grund sind die schnelle Diagnostik und eine frühzeitige Therapieeinleitung für die Prognose von entscheidender Bedeutung.

Die Basis des KHT-Zentrums bilden die Klinik für Kopf- Hals-Chirurgie, HNO- Heilkunde und plastische Gesichtschirurgie sowie die Belegabteilung für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie. Eine langjährige Erfahrung und Expertise auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie von bösartigen Krebserkrankungen im Hals- Nasen- Ohrenbereich  sowie die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kliniken für Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie und Radiologie, ermöglichen die Ausarbeitung und Durchführung eines individualisierten Therapiekonzepts unter Berücksichtigung der neuesten Studien und Leitlinien. Neben der schnellen Diagnostik und Therapie sind eine frühzeitige psycho-onkologische Betreuung sowie die Unterstützung durch unseren Sozialdienst von enormer Wichtigkeit.

Unser Ziel ist es, die Krebsvorsorge durch Patientenaufklärung, die frühzeitige Diagnostik und Behandlung sowie die Krebsnachsorge durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Kopf- Hals- Tumorzentrums mit Unterstützung der niedergelassenen Kollegen stetig zu verbessern.  Wir möchten, vor allem durch vorbeugende Maßnahmen, die Zahl der Krebserkrankungen im Kopf- Halsbereich vermindern, die Krebse im Frühstadium erfassen und ein Wiederauftreten der Erkrankung verhindern und somit die Lebenserwartung und Lebensqualität unserer Patienten sichern.

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