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Nebennierentumore

Die Nebennieren sind hormonproduzierende Drüsen, die beiden Nieren kappenartig am Oberpol aufsitzen. In der Nebennierenrinde werden Geschlechtshormone sowie Hormone für den Wasserhaushalt gebildet, das Nebennierenmark produziert unter anderem die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin. Die meisten Nebennierentumore sind gutartig und werden als Adenome/Inzidentalome bezeichnet. Eine operative Therapie muss hier nur erfolgen, falls die Adenome größer als 4cm sind oder deren Hormonproduktion Probleme verursacht, die medikamentös nicht therapiert werden können. Phäochromozytome sind Tumore des Nebennierenmarks, die selten bösartig jedoch hormonaktiv sind und daher zu Blutdruckentgleisungen, Tachykardien oder Kopfschmerzen führen können. Ein sehr seltener bösartiger, ebenfalls hormonaktiver Tumor ist das Nebennierenrindenkarzinom (Adrenokortikales Karzinom). Häufiger finden sich Nebennierenmetastasen im Rahmen anderer onkologischer Erkrankungen wie z.B. Lungenkrebs oder Brustkrebs. Ob ein gutartiger oder bösartiger Tumor vorliegt, kann abschließend nur durch die operative Entfernung der Nebenniere und pathologische Aufarbeitung des Tumors gesichert werden.

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