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Ernährungszentrum

Ernährungszentrum

Ernährung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Wenn die Zufuhr von Energie über die Nahrung nicht dem Verbrauch entspricht ergeben sich Abweichungen des Ernährungszustandes von der Norm. Man unterscheidet grob zwischen zwei Formen der energetischen Fehlernährung, der Mangelernährung und der Überernährung. Die WHO klassifiziert die beiden Formen anhand des Body-Mass-Index (BMI). Der gewünschte BMI ist abhängig von Alter und Geschlecht (siehe Tabelle). Bei Frauen sind die Werte um 1 nach unten verschoben. Im Alter kann der BMI etwas höher liegen.

Eine Überernährung begünstigt unterschiedlichste Erkrankungen, z.B. Diabetes mellitus Typ 2, Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, Tumorerkrankungen.

Mangelernährung beispielsweise bei Tumorerkrankungen hat ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Gesundung, die Komplikationsraten und die Sterblichkeit.

Tabelle: Beurteilung des Körpergewichts anhand des Body Mass Index. BMI = Quotient aus Körpergewicht (kg) und Quadrat der Körpergröße (m) (modifiziert nach WHO 2000). Der BMI ist alters- und geschlechtsabhängig. Die Tabelle zeigt nur Anhaltswerte (gültig für Erwachsene).
BMI
[kg/m2]
Beispiel 1 Mann (1,80 m) Beispiel 2 Frau (1,70 m)
Normbereich 18,5–24,9 60–81 kg 53–72 kg
Mangelernährung < 18,5 < 60 kg < 53 kg
Schwere Mangelernährung < 16 < 52 kg < 46 kg
Präadipös 25–29,9 > 81 kg > 72 kg
Adipositas Grad I 30–34,9 > 97 kg > 87 kg
Adipositas Grad II 35–39,9 > 113 kg > 101 kg
Adipositas Grad III (krankhafte Adipositas) > 40 > 130 kg > 116 kg
Heute wird die Unterteilung z.T. noch weitergeführt:
„Super Obese“ 50-59,9 >162 kg >145 kg
„Super-Superobese“ 60-69,9 >195 kg >174 kg
„Mega-Obese“ >70 >227 kg >203 kg

Aus: Klinische Pharmazie – Grundlagen und Anwendungen, 4. Aufl. 2017 (Hrsg. Jaehde/Radziwill/Kloft), Kapitel 5: Ernährungszustand (Radziwill/Dörje/Mühlebach)

Die Mitarbeiter des Ernährungszentrums des Klinikums sind aktiv in die Ernährungstherapie der Patienten eingebunden, beginnend bei der Erstellung der Kostformkataloge für spezielle Kostformen aus der Küche, bei der Beratung zur krankheitsspezifischen Ernährung sowie bei der Unterstützung der Stationen bei der klinischen Ernährung von der Trinknahrung, über die Sondenkost bis hin zur parenteralen Ernährung.

Auch die Diabetesberatung ist Teil des Ernährungszentrums.

Hierfür stehen Diätassistentinnen, Krankenschwestern, Ärzte und Apotheker im Rahmen eines multiprofessionellen Teams zur Verfügung

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