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Vorstand des Klinikums Fulda wieder komplett: Burkhard Bingel, offiziell in sein Amt eingeführt

Aktuelles
06.02.2020
20200206 Einführungsveranstaltung Bingel

Der neue Vorstand Administration der Klinikum Fulda gAG, Burkhard Bingel, wurde am 06. Februar 2020 in sein Amt eingeführt. Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heiko Wingenfeld wünschte dem 56-jährigen Diplom-Krankenhausbetriebswirt im Beisein zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft viel Erfolg. 
Bingel war zuletzt als Geschäftsführender Direktor des Rhön-Klinikums Campus Bad Neustadt tätig. Am 01. Januar diesen Jahres trat er sein Amt am Klinikum Fulda als Nachfolger von André Eydt an, der Ende März 2019 ausgeschieden war.

„Wir freuen uns, dass es gelungen ist, Herrn Bingel für das Klinikum Fulda zu gewinnen. Herr Bingel steht für Kompetenz und langjährige Erfahrung im Gesundheitswesen“, so Dr. Wingenfeld. “Mit Herrn Bingel ist ein Vorstand gewählt worden, der regional verankert und somit mit der Region bestens vertraut ist. Wir sind sehr zuversichtlich, dass er gemeinsam mit Herrn Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel unser Klinikum sehr gut weiterentwickeln und für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen wird.“ Priv.-Doz. Dr. Menzel und Burkhard Bingel bilden seit Jahresbeginn als Doppelspitze den Vorstand des Maximalversorgers der Region und tragen gemeinsam die Verantwortung für das rund 1.000-Bettenhaus, mit über 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Fuldas Stadtoberhaupt dankte Dr. Menzel sowie den Chefärztinnen und Chefärzten, den Pflegeteams sowie den Führungskräften der Verwaltung für deren Unterstützung bei der Überbrückung der vakanten Vorstandsposition.

Auch Priv.-Doz. Dr. Menzel, Sprecher des Vorstands, begrüßte die Entscheidung des Aufsichtsrates ausdrücklich: „Mit Burkhard Bingel hat sich der Aufsichtsrat für einen Vorstand entschieden, der auf eine langjährige Erfahrung in der Führung von Krankenhäusern zurückblicken kann und dort immer auch langjährig und nachhaltig gewirkt hat. Unser gemeinsames Ziel ist es, die gute Entwicklung des Klinikums weiter voranzutreiben, und den Bürgerinnen und Bürgern von Stadt und Region eine hochwertige medizinische Versorgung vor der Haustür anbieten zu können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit!“

Für das Klinikum Fulda sieht Menzel viele neue Herausforderungen: „Von der Digitalisierung, über die bessere Vernetzung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung bis zur patientenfreundlichen Gestaltung der Behandlungsprozesse, es gibt viel zu tun.“ Auch auf schwierige wirtschaftliche Situation der Krankenhäuser in Deutschland ging Menzel ein: „Den Kliniken wird das Leben immer schwerer gemacht, das ist nicht in Ordnung. Es ist an der Zeit, dass diese Botschaft auch in Berlin Gehör findet: Die Krankenhäuser brauchen Unterstützung.“

Im Anschluss an die offizielle Einführung gab Festredner Prof. Dr. Bernd Griewing, Vorstand Medizin der RHÖN-KLINIKUM AG und Wegbegleiter Bingels, einen Einblick in die gemeinsame Zusammenarbeit am RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt und lobte: „Herr Bingel hat langjährige Erfahrungen im Aufbau integrativer Strukturen der Netzwerkmedizin, die man für den Ausbau von Kooperationen zwischen dem Klinikum Fulda sowie unseren Kliniken in Marburg und Bad Neustadt gut nutzen kann.“

Burkhard Bingel dankte in seiner Schlussrede dem Aufsichtsratsvorsitzenden für die durchweg positiven Gespräche über die zukünftige Gestaltung des Klinikums Fulda im aktuellen Wandel des Gesundheitswesens, die gemeinsame Zielsetzung, aber auch die Aufgeschlossenheit seiner Person gegenüber,
die letztendlich den Ausschlag für den Wechsel nach Fulda geben haben. „Ich freue mich, zusammen mit meinem Vorstandskollegen Dr. Menzel, aber auch mit den Kolleginnen und Kollegen des Klinikums Fulda den erfolgreichen Weg dieses Hauses zukünftig aktiv weiter zu gestalten und die qualitativ hervorragende Medizin, insbesondere unter den aktuellen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen, weiter voran zu bringen,“ so der Vorstand Administration.

Zur Person Burkhard Bingel

Burkhard Bingel ist 1963 in Schotten geboren. Er ist verheiratet und hat ein Kind. Nach seiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel sowie zum staatlich geprüften Bilanzbuchhalter studierte er an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Wiesbaden Betriebswirtschaftslehre, Abschluss: Diplom-Krankenhausbetriebswirt (VWA). Von 1995 bis 2001 war Burkhard Bingel als stellvertretender Leiter Finanz- und Rechnungswesen, Leiter Controlling und stellvertretender IT-Leiter der Stiftung Friedrichsheim (Frankfurt a.M.) tätig. Im Februar 2001 wechselte er als Kaufmännischer Leiter in das Krankenhaus Bethanien-Prüfling der Frankfurt-Diakonie-Kliniken gGmbH (heute: Agaplesion gAG). Von 2002 bis 2003 war Burkhard Bingel als Leiter der zentralen Dienste der Task Force der Asklepios-Gruppe für die Privatisierung des Stadt Krankenhaus Bad Wildungen, der Reha Kliniken Helenheim und Fürstenhof sowie der Due Diligence der Schwalm-Eder-Kliniken verantwortlich.

Von März bis September 2003 übernahm er die Position des Geschäftsführers, zunächst der Klinik des Schwalm-Eder-Kreises sowie anschließend bis 2008 der Asklepios Neurologische Klinik Falkenstein. Die Klinik in Falkenstein wurde unter seiner Leitung in kürzester Zeit zu einem der bekanntesten neurologischen Zentren in Mitteldeutschland ausgebaut. Seit 2009 bis zuletzt war er Geschäftsführer für mehrere Gesellschaften und zuletzt Geschäftsführender Direktor des RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt. Er zeichnete zudem für die Geschäftsführung der RHÖN- Kreisklinik Bad Neustadt verantwortlich. Zudem verantwortete Herr Bingel das MVZ am Campus Bad Neustadt, die Besitz- und Liegenschaftsverantwortung der BGL-Gesellschaft sowie der Saaletalklinik als Sucht- und Rehabilitationseinrichtung.

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