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Mittelohrentzündung (chronisch)

Die chronische Mittelohrentzündung tritt in zwei Formen auf. Dies ist das einfache, reizlose Loch im Trommelfell, das sich nach einer akuten Mittelohrentzündung nicht mehr verschließt. Dies wird als chronische Schleimhauteiterung bezeichnet. Die zweite Form ist eine chronische Entzündung, die auf die Gehörknöchelchen und den Ohrknochen insgesamt übergeht. Sie hat eine große zerstörerische Wirkung und wird als chronische Knocheneiterung bezeichnet. Beide Krankheitsbilder werden durch eine Operation unter dem Mikroskop, die man als Tympanoplastik bezeichnet, behandelt. Übersetzt bedeutet dieser Begriff: Wiederherstellen der Paukenhöhle mit Wiederherstellung der Gehörknöchelchenkette (Hammer-Amboss-Steigbügel) und Verschluss des Trommelfells, den man überwiegend mit Knorpelhaut bzw. Ohrknorpel vornimmt. Während bei der chronischen Schleimhauteiterung nur das Trommelfell verschlossen zu werden braucht, muss bei der chronischen Knocheneiterung der Entzündungsprozess aus dem Knochen herausgefräst werden, d. h. es sind umfangreichere, operative Maßnahmen notwendig.

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