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Nierentumore

Mehr als 90% aller Nierentumore sind bösartig, sog. Nierenzellkarzinom. Obwohl Nierentumore zu den häufigen Krebserkrankungen  in Deutschland gehören, haben die meisten der betroffenen Patienten zum Zeitpunkt der Erstdiagnose keine Beschwerden. Es handelt sich häufig um Ultraschallbefunde, die zufällig im Rahmen der Diagnostik einer anderen Erkrankung aufgefallen sind. Eben diese Patienten haben ein besonders gutes Therapieergebnis. Leider gibt es aber auch Patienten, deren Raumforderung an der Niere erst nach Auftreten von Symptomen wie Blut im Urin, Gewichtsverlust oder Knochenschmerzen diagnostiziert wird. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen.

Bei einem auffälligen Ultraschallbefund an der Niere ist es nötig, die anderen Bauchorgane und Lymphknoten sowie die Lunge mit einer Computertomographie oder einer Magnetresonanztomographie zu untersuchen. Auf eine Probenentnahme wird nach Möglichkeit bei eindeutiger Darstellung des Befundes  in der Bildgebung verzichtet, um eine Verschleppung von Tumorzellen zu verhindern.

Bei fortgeschrittenen Nierentumoren treten bevorzugt Absiedlungen (Metastasen) in Nebenniere, den Lymphknoten, den Knochen oder der Lunge auf.

Bestimmte gutartige Tumoren wie Angiomyolipome können im Ultraschall oder CT sicher diagnostiziert werden und müssen nur ab einer Größe von mehr als 4 cm operiert werden.

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