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Pankreaskarzinomzentrum

Krankheitsbild

Tumoren der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinome) sind mit einem Anteil von ca. 2-3% aller Krebserkrankungen ein relativ seltener Tumor. Im Gegensatz zu anderen Tumoren ist er allerdings sehr bösartig. Er ist für ca. 6% aller Todesfälle bei Tumorerkrankungen verantwortlich und stellt bei Frauen die 9. häufigste und bei Männern die 10. häufigste durch Tumoren verursachte Todesursache dar.
Prinzipiell kann er in jedem Teil des Organs auftreten. Am häufigsten findet er sich jedoch im Kopfteil des Pankreas (ca. 80%). Der aus der Leber führende Gallengang führt ein Stück weit auch durch den Pankreaskopf, bevor er, gemeinsam mit dem Pankreasgang, in den Zwölffingerdarm mündet. Wächst im Kopfteil des Pankreas ein Tumor, so kann es durch diesen zu einem Rückstau von Galle in den Gallengang kommen. Da die Galle nicht abfließen kann, entwickelt der Patient eine Gelbfärbung der Skleren und der Haut. Oft ist dies zu Beginn der Tumorerkrankung das erste und einzige Symptom, neben anderen möglichen aber eher unspezifischen Symptomen wie z. B. Bauchschmerzen oder Rückenschmerzen, die auch andere Ursachen haben können.

Pankreaskarzinome, welche in anderen Teilen des Organs entstehen, wie z. B. im Körper (20%) und im Schwanz (10%), werden, da es hier nicht zu einem Aufstau der Galle mit Gelbfärbung kommt, oft deutlich später erkannt. Die vollständige chirurgische Entfernung stellt auch heute noch die einzige Chance auf eine Heilung dar. Da diese Tumoren aber in der Regel eher spät erkannt werden und einen aggressiven Verlauf zeigen, können nur wenige Patienten durch eine OP geheilt werden.

Die Ursachen für die Entstehung von Pankreaskarzinomen sind weitestgehend unbekannt. Lediglich das Rauchen von Zigaretten und ein erhöhter Alkoholkonsum gelten als gesicherte Risikofaktoren.

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