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Medizinstudenten für Fulda und die Rhön

Aktuelles
02.08.2017

Mehr als 300 Medizinstudenten konnte das Regionale Standortmarketing im Zeitraum vom November 2014 bis Juli 2017 mit einem abwechslungsreichen Programm über die Region Fulda informieren. Hintergrund ist eine Partnerschaft zwischen der Universität Marburg und dem Klinikum Fulda, die das Fuldaer Krankenhaus der Maximalversorgung zu einem verlängerten universitären Campus und damit zu einem akademischen Lehrkrankenhaus macht.

Die in Marburg studierenden Mediziner stammen aus allen Gebieten Deutschlands und lernen im Rahmen ihres Praktikums in Fulda die Barockstadt und die Rhön zum großen Teil zum ersten Mal kennen. Dementsprechend steht neben einer Stadtführung immer auch ein Vortrag über die Region auf dem Programm. Während sich in der dunklen Jahreszeit mit den kurzen Tagen ein gemeinsames Abendessen in der Fuldaer Innenstadt anschloss, mussten die angehenden Ärzte in der ersten Jahreshälfte zum Teil den Weiherberg und die Wasserkuppe erklimmen – Endstation waren die Enzianhütte und das Hotel Peterchens Mondfahrt.

Interesse an Arzttätigkeit in Fulda geweckt

Die Begeisterung bei den Studierenden aus Marburg war sehr groß und hatte sich von den ersten Gruppen schon auf die Folgestudenten herumgesprochen, sodass auch die Erwartungshaltung wuchs. Dennoch, so Regionalmanager Christoph Burkard, „gab es einige, die die Rhön für einen Fluss hielten“. Burkard ist sich sicher, dass diese Informationsdefizite beseitigt werden konnten und hat zudem verspürt, dass bei dem einen oder anderen angehenden Arzt auch Begeisterung für die Region Fulda und das Klinikum Fulda geweckt werden konnte.

Nach drei Runden und entsprechenden Evaluierungen kann nach den Worten von Burkard festgestellt werden, dass viele Studenten, für die Fulda vorher fremd war, sich nach dem Praktikum auch ein Praktisches Jahr am Klinikum Fulda vorstellen können. „Natürlich war das Informationsprogramm nur das I-Tüpfelchen auf den guten Eindruck, den das Klinikum Fulda hinterlassen hat.“ Die Medizinstudenten schätzten in Fulda besonders die persönliche Betreuung durch die Professoren am Klinikum. Diese persönliche Nähe sei im Alltagsbetrieb eines Universitätsklinikums nicht möglich und spreche letztlich für den erweiterten Campus in Fulda. Die Studierenden werden in Kleingruppen jeweils zu sechst für jeweils zwei Wochen in der Pädiatrie von Professor Reinald Repp und seinem Team ausgebildet. Hinzu kommen Gruppen von jeweils 24 Studierenden, die in von den Professoren Marion Haubitz und Achim Hellinger unterrichtet werden. Auch die aktuellen PJler sind mittlerweile in das „Betreuungsprogramm“ miteingebunden.

Der Medizin-Campus am Klinikum Fulda

Als Campus Fulda der Universitätsmedizin Marburg ist das Klinikum Fulda in die neuesten Entwicklungen der medizinischen Forschung eingebunden und beteiligt sich an der praktischen Ausbildung von Studierenden der Humanmedizin. Leiter der Studienkommission am Campus ist Professor Achim Hellinger. Die Medizinstudenten aus Marburg legen im Rahmen ihrer Blockpraktika im Klinikum Fulda Leistungsnachweise ab. Alle Lerninhalte sind mit den jeweiligen Fachbereichen der Universität Marburg abgestimmt. Die Studierenden erwartet in Fulda ein Rund-um-Sorglos-Paket, angefangen vom Shuttle-Service von Marburg nach Fulda und zurück, über kostenfreie Wohnheimzimmer, kostenfreies Mittagessen und kostenfreie Dienstkleidung. Das I-Tüpfelchen ist dann noch das Betreuungsprogramm durch das Regionale Standortmarketing.

Am 31. Juli 2017 machte sich eine Gruppe von insgesamt 45 Nachwuchsmedizinern, 24 Studierende und 21 PJler auf Erkundungstour durch Fulda und die Rhön. Begleitet wurden Sie von Klinikchef Professor Thomas Menzel und Professorin Marion Haubitz (Nephrologie). Landrat Bernd Woide und IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck empfingen die Gruppe auf ihrer ersten Station im Fuldaer Stadtschloss. Vorausgegangen war eine einstündige Führung durch die Barockstadt. Im Marmorsaal des Stadtschlosses informierte Regionalmanager Christoph Burkard in einem Kurzvortrag über die Stärken der Region. Vom Stadtschloss aus fuhr die Medizinertruppe mit dem Bus auf die Wasserkuppe und ließ den Abend nach einer kurzen Rundwanderung über Hessens höchsten Berg im Hotel Peterchens Mondfahrt ausklingen.

 

 

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