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Neueste Röntgen-Technologie am Klinikum Fulda – Optimierte Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen Geringere Strahlenexposition

Aktuelles
12.06.2018
Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie am Klinikum Fulda nimmt gemeinsam mit der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie einen voll digitalen Katheter-Arbeitsplatz der neuesten Generation in Betrieb. Die Patienten profieren davon in zweierlei Hinsicht: Die Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen wird präziser und schonender. Am vergangenen Dienstag wurde die neue 2-Ebenen-Angiographie-Anlage offiziell eingeweiht.

Um Schlaganfälle und andere Erkrankungen des Kopf-Gefäßsystems präzise und gleichzeitig schonend behandeln zu können, hat das Klinikum Fulda in eine hochmoderne biplane Angiographieanlage der Firma Philips investiert. Das System Philips AlluraClarity FD20/15 wurde im Radiologiezentrum installiert und vor kurzem in Betrieb genommen. „Bestechend ist die Ortsauflösung der neuen Anlage“, erläutert Prof. Dr. Erich Hofmann, Direktor der  Klinik für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie  am Klinikum Fulda, „das ist extrem wichtig angesichts der immer winziger werdenden Implantate und Instrumente, mit denen wir uns in den Hirnschlagadern bewegen.“ Das neue Angiographiegerät kann mehr anatomische Details abbilden, die bislang quasi unsichtbar waren, z.B. kleinste Gefäßveränderungen am Kopf und im Gehirn aber auch in anderen Körperregionen. Feine anatomische Details werden durch eine spezielle digitale Bildgebungstechnik frühzeitig sichtbar gemacht, Diagnosen werden genauer und Gefäßeingriffe sicherer. Ein besonderer Vorteil ist die Möglichkeit, dreidimensionale Bilddatensätze zu erstellen. Damit lassen sich beispielsweise Gefäßaussackungen (Aneurysmen) plastisch darstellen, was sich unmittelbar auf die Behandlungsstrategie auswirkt.

Dosisreduktion um bis zu 70 Prozent

Das Angiographiesystem liefert einen Durchbruch in der Bildqualität bei gleichzeitiger Dosisreduktion um bis zu 70 Prozent und bringt dadurch entscheidende Vorteile für Patient und Arzt.

„Wir haben uns ganz bewusst für diese Variante entschieden, weil wir durch die topmoderne Technik unsere Patientinnen und Patienten nicht nur optimal sondern auch sehr schonend behandeln können“, freuen sich Vorstandssprecher Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel und sein Kollege André Eydt bei der offiziellen Einweihung.

Sicherheit für Patienten und für die interventionell tätigen Ärzte und deren Teams ist während aller Eingriffe das oberste Gebot. Zwar sind minimal-invasive Interventionen im Kopfbereich oft Routineeingriffe, dennoch werden alle Möglichkeiten genutzt, die unumgänglichen Risiken so klein wie möglich zu halten. Exzellente Bildqualität und moderne Software in der Bildbearbeitung sind dafür wichtige Voraussetzungen. Ein anderer nicht zu vernachlässigender Sicherheitsaspekt ist die zur Bildgebung bei solchen Eingriffen unerlässliche Röntgenstrahlung. Mit der neuen Technologie lässt sich die Strahlenexposition um bis zu 70 Prozent senken – und das bei gleichbleibend ausgezeichneter Bildqualität. Dass dies auch tatsächlich der Realität entspricht, wurde in medizinischen Studien belegt und durch unsere praktische Erfahrung bestätigt.

„Eine so wesentliche Senkung der Röntgendosis nützt den Patienten genauso wie den behandelnden Ärzten und deren Teams“, erklärt Prof. Dr. Christoph Manke, Direktor der Radiologie am Klinikum Fulda, „wir freuen uns richtig auf die Arbeit an der neuen Anlage“.

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