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Medizinische Klinik V

Medizinische Klinik V – Pneumologie

Die Pneumologie (Lungenheilkunde; griechisch pneumon „Lunge“) ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, das sich mit der Behandlung von akuten und chronischen Erkrankungen der Lunge und der Atemwege beschäftigt. Pneumologische Erkrankungen gehören schon heute weltweit zu den häufigsten Krankheiten, ihre Häufigkeit wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen.

Unsere Klinik für Pneumologie versorgt das gesamt Spektrum der Lungen- und Atemwegserkrankungen. Dies umfasst die großen „Volkskrankheiten“ COPD/Lungenemphysem (chronisch obstruktive Lungenerkrankung), Asthma bronchiale, Lungenentzündung (Pneumonie) und Lungenkrebs. Darüber hinaus ist unsere Klinik auf die Behandlung seltener Lungenerkrankungen, wie zum Beispiel Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie) und Erkrankungen des Lungengerüstes (interstitielle Lungenerkrankungen, Lungenfibrosen), spezialisiert.

Wir bieten modernste Untersuchungstechniken und Behandlungsmöglichkeiten und ein hochqualifiziertes Team. Hohe ärztliche Kompetenz, engagierte Pflege und persönliche Zuwendung sind die tragenden Säulen unsere Arbeit. Der Patient mit seiner gesamten Persönlichkeit steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Wir arbeiten eng mit den niedergelassenen ärztlichen Kollegen der Region zusammen.

Die Medizinische Klinik V ist Teil des Herz-Thorax-Zentrums am Klinikum Fulda. Das Zentrum besteht aus der Medizinische Klinik I (Kardiologie), der Medizinischen Klinik V (Pneumologie), der Klinik für Gefäßchirurgie und der Klinik für Herz- und Thorax-Chirurgie. Mit gebündelter Expertise versorgt unser Team  Patienten mit Erkrankungen von Herz-, Lunge und Gefäßen durch intensive Zusammenarbeit, kurze Wege und umfassende Kompetenz aus einer Hand. Hiervon profitieren insbesondere Patienten, bei denen gleichzeitig Erkrankungen mehrerer Organe vorliegen. Die enge Zusammenarbeit mit den mehr als 20 Fachkliniken des Klinikums Fulda sichert eine optimale und individuell ausgerichtete Behandlung unserer Patienten.

Das Klinikum Fulda ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung und repräsentiert den Campus Fulda der Universitätsmedizin Marburg. Hierdurch und durch die umfassende wissenschaftliche Tätigkeit des Direktors unserer Klinik und dessen Mitgliedschaft im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) ist gewährleistet, dass die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die tägliche Versorgung unserer Patienten einfließen.

Im Notfall - In dringenden Fällen nehmen Sie bitte Kontakt auf:

(06 61) 84 - 61 45 Zentrale Notaufnahme
116 117 Ärztlicher Notdienst

Sprechstunden

Ansprechpartner/in: Frau S. Bär

Telefon: (06 61) 84 – 68 01
Telefax: (06 61) 84 – 68 02

Voraussetzung:
Überweisung durch d. Lungenfacharzt;
nur bei interstitiellen Lungenerkrankungen/Lungenfibrose und pulmonaler Hypertonie (Lungenhochdruck)

Zeiten:
Montag-Freitag: nach telefonischer Vereinbarung

Ansprechpartner/in: Frau S. Bär

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Zeiten:
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Wichtige Kontakte

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Zeiten:
Montag bis Freitag: 08.00 - 15.00 Uhr

Das Team: Medizinische Klinik V: Pneumologie

Wir möchten Ihnen unser Team vorstellen und Ihnen einen persönlichen Eindruck der Fachärzte der Klinik verschaffen. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind für uns selbstverständlich, genauso wie die Spezialisierung der Fachärzte auf einzelne Bereiche. Durch die gebündelten Kompetenzen in unserer Klinik können wir eine Vielzahl an Erkrankungen behandeln und modernste Behandlungsmethoden für unsere Patienten anbieten.

Herr Prof. Dr. P. Markart

Klinikdirektor
  • Facharzt für Innere Medizin
  • Pneumologie
  • Schlafmedizin
  • Infektiologie
  • Ärztliches Qualitätsmanagement

Telefon:(06 61) 84 - 6801

E-Mailphilipp.markart@klinikum-fulda.de

Frau Dr. med. A. Schweickert

Leitende Oberärztin
  • Fachärztin für Innere Medizin,
  • Pneumologie,
  • Notfallmedizin

Telefon:(06 61) 84 - 68 05

E-Mailannette.schweickert@klinikum-fulda.de

Frau Dr. med. D. Krohn

Oberärztin
  • Fachärztin für Innere Medizin,
  • Pneumologie

Telefon:(06 61) 84 - 68 07

E-Maildiana.krohn@klinikum-fulda.de

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Leistungen und Schwerpunkte

Wir bieten das gesamte Spektrum der modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren im Bereich der Lungenheilkunde an.  In unserer Abteilung sind 4 Fachärzte für Pneumologie tätig. Ebenfalls ist die volle Weiterbildungsermächtigung für Pneumologie vorhanden. Bei der Diagnostik und Planung von Therapien arbeiten wir eng mit den anderen Abteilungen des Herz-Thorax-Zentrums sowie den anderen Fachdisziplinen am Klinikum Fulda zusammen. Schwerpunkte liegen auf der interdisziplinären und interprofessionellen Behandlung onkologischer Patienten mit Lungenkarzinom, der diagnostischen und interventionellen Bronchoskopie sowie der Beatmungsmedizin.
Ein besonderes Herausstellungsmerkmal ist die Versorgung von Patienten mit seltenen Lungenerkrankungen, insbesondere von Patienten mit interstitiellen Lungenerkrankungen (z.B. idiopathische Pulmonale Fibrose (IPF), exogen allergische Alveolitis, Sarkoidose) und mit Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie). Für diese Erkrankungsbilder besteht neben der stationären Versorgung die Möglichkeit der ambulanten Vorstellung in unserer Spezialambulanz. Die wissenschaftliche Ausrichtung unserer Klinik zeigt sich u.a. in der regelmäßigen Teilnahme an klinischen Studien mit innovativen Therapieverfahren.

Erkrankungen

Unser Leistungsspektrum beinhaltet folgende Erkrankungen und Verfahren:

  • COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung: chronisch obstruktive Bronchitis, Lungenemphysem)
  • Asthma bronchiale
  • Bronchopulmonale Tumoren: Lungenkarzinom (=Lungenkrebs, Bronchialkarzinom)
  • Interstitielle Lungenerkrankungen (Lungengerüsterkrankungen, Lungenfibrose, diffuse Lungenparenchymerkrankungen (DPLD)), z.B. Idiopathische pulmonale Fibrose (IPF), Sarkoidose, exogen allergische Alveolitis (z.B. Taubenzüchterlunge, Vogelhalterlunge), Asbestose, Lungenbeteiligung bei Rheuma oder Bindegewebserkrankungen (Kollagenosen) etc.
  • Infektiöse Lungenerkrankungen: Lungenentzündung (Pneumonie), Tuberkulose (TBC), nicht-tuberkulöse Mykobakteriosen (NTM, MOTT)
  • Pulmonale Gefäßerkrankungen: Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie), Lungenembolie, Vaskulitiden (Granulomatose mit Polyangiitis (GPA; M. Wegener), eosinophile Granulomatose mit Polyangiitis (Churg-Strauss-Syndrom))
  • Erkrankungen des Rippen- und Mittelfellraums: Pleuritis, Pleuraerguss, Pneumothorax, Pleuramesotheliom, Pleuraempyem
  • Angeborene Lungenkrankheiten: zystische Fibrose (Mukoviszidose), α1-Antitrypsinmangel
  • Bronchiektasen
  • Berufsbedingte Lungenerkrankungen und Begutachtung
  • Seltene Lungenerkrankungen z.B. Pulmonale Langerhanszellhistiozytose (PLCH), Lymphangioleiomyomatose (LAM), eosinophile Lungenerkrankungen
  • Schlafbezogene Atmungsstörungen (SBAS), z.B. obstruktives Schlafapnoesyndrom
  • Respiratorische Insuffizienz: hypoxämisches und hyperkapnisches Versagen
  • Vorbereitung auf und Betreuung nach Lungentransplantation

Diagnostik und Therapie

  • Lungenfunktionsprüfung
    • Spirometrie
    • Ganzkörperplethysmographie
    • Bronchialer Provokationstest
    • Diffusionskapazität
    • Blutgasanalyse
  • Belastungsuntersuchungen
    • Spiroergometrie
    • 6-Minutengehtest
  • Spiegelung der Bronchien (Bronchoskopie):
    Diagnostisch:

    • Starre und flexible Bronchoskopien
    • Transbronchiale Zangen und Kryobiopsien
    • Bronchoalveoläre Lavagen
    • Autofluoreszenz
    • Endobronchialer Ultraschall (EBUS) mit transbronchialer Nadelaspiration (TBNA)
    • Ultraschallminisonde zur Abklärung tumorverdächtiger Veränderungen in der Lungenperipherie

    Interventionell:

    • Endoskopische Lungenvolumenreduktion
    • Tumorablation (mechanisch/thermisch)
    • Fremdkörperextraktion
    • Implantation von Stents
    • Endoskopische Blutstillung
  • Rechtsherzkatheter mit Medikamententestung
  • Bildgebende Verfahren (Kooperation mit Klinik für Radiologie bzw. Nuklearmedizin):
    • Computertomographie (CT)
    • CT-Angiographie
    • Pulmonalisangiographie
    • Magnetresonanztomographie (MRT)
    • Lungenventilations/Perfusionsszintigraphie
    • PET-CT der neuesten Generation
  • Polygraphie bei schlafbezogenen Atmungsstörungen (SBAS)
  • Nicht-invasive Beatmung (NIV) bei Erschöpfung der Atempumpe (Einleitung Heimbeatmung)
  • Einleitung einer Langzeitsauerstofftherapie (LTOT)
  • Pleurodese (Verklebung von Rippen- und Lungenfell) bei rezidivierenden Pleuraergüssen
  • Onkologische Therapie (Kooperation mit den Kliniken für Hämatoonkologie, Thoraxchirurgie und Strahlentherapie):
    • Chemotherapeutische Verfahren und zielgerichtete „biologische“ Tumormedikamente
    • Chirurgische Therapie
    • Bestrahlung der Thoraxorgane

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