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Zentrum für Physikalische Therapie

Das Team der Ergotherapie

Das Wort Ergotherapie ist abgeleitet vom griechischen „ergein“ (handeln, tätig sein). Dahinter steht die Annahme, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und daher eine gezielt eingesetzte Tätigkeit gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkung hat.

Ziele der Ergotherapie sind z.B. Selbständigkeit bei der altersent-sprechenden Versorgung (Hygiene, Ankleiden, Nahrungsaufnahme), Verbesserung der körperlichen Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Ausdauer, Förderung der Interaktionskompetenz in zwischenmenschlichen Beziehungen und das Erlernen von Kompensationsmechanismen bei beeinträchtigten Funktionen.

Ansprechpartnerin

Margitta Herbert-Jung
Telefon: (0661) 84-5879
E-Mail: physiotherapie@​klinikum-fulda.de

Leistungsspektrum

Zum Leistungsspektrum gehören:

  • Behandlung bei sensomotorisch-perzeptiven Störungen z.B. Schulung der Körperwahrnehmung/Körperschema, der Sensorik
  • Behandlung bei motorisch-funktionellen Störungen z.B. Verbesserung der Grob- und Feinmotorik und der Koordination von Bewegungsabläufen
  • Hirnleistungstraining

Beispiele für Techniken oder Arbeitsbereiche sind:

  • frühzeitige korrekte Arm- und Handlagerung
  • Ödemprophylaxe und ggf. -behandlung
  • Hemmung pathologischer Bewegungsmuster und Bahnung physiologischer Bewegungen
  • Einsatz und Verbesserung der erarbeiteten physiologischen Bewegungen
  • basale Stimulation der Sinnesorgane
  • taktil-kinästhetische Stimulation (Desensibilisierung und Sensibilisierung)
  • Verbesserung der feinmotorischen Fähigkeiten
  • Koordination und Umsetzung von Sinneswahrnehmungen
  • Aktivierung und Kräftigung der Muskulatur
  • Kontrakturprophylaxe
  • ggf. Beratung und Training im Gebrauch von Hilfsmitteln (z. B. Adaption von Hilfen bei der Körperpflege oder beim Essen)
  • Kompensation von noch nicht wieder erlangten, bzw. dauerhaft verlorengegangenen Funktionen (z. B. Kompensationstraining bei einem Gesichtsfelddefekt)
  • Grundtraining beim Essen und Trinken, bei der Körperpflege, beim An- und Auskleiden
  • Erhaltung und Verbesserung allgemein kognitiver Fähigkeiten wie Konzentration/Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Orientierungsfähigkeit (persönlich, örtlich, zeitlich)
  • Verbesserung des Reaktionsvermögens
  • In Absprache mit der Neuropsychologin Therapie bei speziellen neuropsychologischen Störungen wie
    • Agnosien
    • Apraxien
    • Neglect
    • räumlich-konstruktiven Störungen
    • gestörter Handlungsplanung
    • eingeschränktem Problemlöseverhalten
    • Wahrnehmungsstörungen

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