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Zentrum für Physikalische Therapie

Das Team der Physiotherapie und der Physikalischen Therapie

Unser Team von 19 Physiotherapeuten/-innen ist zuständig für die Versorgung der Patienten von 13 Fachbereichen mit Intensivstationen und monitorüberwachten Zimmern.

Die Therapeuten/-innen sind bestimmten Stationen fest zugeteilt, sodass erweiterte fachliche Qualifikationen optimal eingesetzt und weiterentwickelt werden können. Insgesamt werden so nach den jeweilig erforderlichen Behandlungs-konzepten verschiedenste manuelle Techniken und Formen der Bewegungsförderung eingesetzt, um die natürlichen, physiologischen Reaktionen des Organismus, wie z. B. die Durchblutungsanregung, die Atemvertiefung, die Aktivierung der Muskulatur oder die plastische Modulation im zentralen Nervensystem, zu fördern.

Ansprechpartnerin, Therapeutische Leitung

Petra Richter, Physiotherapeutin
Telefon: (06 61) 84 – 58 74
E-Mail: petra.richter@​klinikum-fulda.de

Leistungsspektrum

Zum Leistungsspektrum gehören z.B.:

  • Krankengymnastik nach Bobath für Erwachsene
    Das Bobath- Konzept (24 h- Konzept) hat die Ziele, Störungen von Funktionen zu beseitigen, und  Bewegung und Haltungskontrolle zu verbessern. Dabei nutzt es die hohe Regenerationsfähigkeit des zentralen Nervensystems in der Akutphase z. B. nach einem Schlaganfall.
  • Krankengymnastik nach Vojta für Erwachsene und Kinder
    Die Vojta-Therapie ist eine neurophysiologische Basistherapie. Äußere Reize provozieren unter anderem komplexe, bereits vorhandene ganzkörperliche Bewegungsmuster als motorische Antworten. Sie kann von Geburt an durchgeführt werden – allerdings mit unterschiedlichen Zielsetzungen.
  • Atemtherapie, reflektorische Atemtherapie
    Dies ist eine Therapieform, die auf unwillkürlichen und willkürlichen Wegen die Atmung bzw. die Atemform verändert und Patienten zu bewusster Wahrnehmung ihrer normalerweise unbewussten Atmung anleitet.
  • Manuelle Therapie
    In der Manuellen Therapie wird nach sorgfältiger Untersuchung, meist durch passive Gelenkbewegungen, eine Behandlung durchgeführt. Nach jeder Behandlung wird der Erfolg mit einem Wiederbefund überprüft und die Therapie wenn nötig angepasst Die aktive Einbeziehung und Anleitung des Patienten kann den Behandlungserfolg vorantreiben und sichern.
  • Kontinenztherapie (Beckenbodengymnastik, Wochenbettgymnastik nach dem Tanzberger Konzept)
    Die Kontinenztherapie ist eine Therapie für reaktionsarme Beckenboden- Sphinktermuskulatur bei Harn- und Stuhlinkontinenz, z.B. nach Schwangerschaft und Geburt, radikaler Prostatektomie, Neoblase oder Darmoperationen. Es werden extrinsische und intrinsische Reize zur muskulären Reaktivierung genutzt, sowie die mentale/ psychische Fähigkeit der Selbststeuerung.
  • Manuelle Lymphdrainage
    Sie dient der Entstauung und Verbesserung des lymphatischen Rückflusses bei schmerzloser und schmerzhafter lymphatischer/ lymphostatischer Schwellung sowie der Verminderung von Sekundärkomplikationen.
  • Intermittierende Kompressionstherapie
    Diese Therapie führt zur Konservierung und Verbesserung des Behandlungserfolges der Entödematisierung nach Manueller Lymphdrainage, als Bestandteil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie (KPE).
  • Orofaciale Therapie nach Castillo-Morales
    Die Orofaciale Regulationstherapie nach Castillo Morales ist eine spezielle, gezielte Therapie bei funktionellen Fragestellungen im orofacialen Gebiet. Nach Befundaufnahme erfolgen vorbereitende und therapeutische Maßnahmen, Anbahnungen von Funktionen und Hilfestellungen für den Alltag.
  • Brügger-Therapie
    In der Brügger-Therapie werden die individuellen Funktionsstörungen analysiert und behandelt. Ziel der Therapie ist es, Schmerzen und Störfaktoren abzubauen, um eine aufrechte Haltung zu ermöglichen.
  • Motorbetriebene Bewegungsschienen „continuous passive motion“ (CPM)
    Hier werden Bewegungsschienen zur passiven Mobilisation von Arm- oder Beingelenken im frühen postoperativen Stadium eingesetzt.
  • Behandlung durch thermische Reize:
    • Fangopackung
    • Heiße Rolle
    • Eisbehandlung

Kooperation

mit der Physiotherapieschule Schwarzerden

Das Klinikum kooperiert seit 1996 mit der Physiotherapieschule Schwarzerden in Gersfeld-Bodenhof. Im Rahmen ihrer Ausbildung haben Schüler der Schule Schwarzerden die Möglichkeit, in verschiedenen Kliniken des Klinikums Fulda erlernte Kenntnisse praktisch umzusetzen.

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