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Konventionelle Bypass-Operation mit Durchtrennung des Brustbeins (Sternotomie)

Bei der klassischen Bypass-Operation am offenen Herzen wird das Brustbein der Länge nach aufgesägt (Sternotomie), das Herz für die Dauer der Operation stillgelegt und seine Funktion durch den Anschluss mit Schläuchen an die Herz-Lungen-Maschine ersetzt. Während dessen entnimmt ein weiterer Chirurg das neue, einzusetzende Gefäß (Bypass) und präpariert es für dessen neue Funktion.

Geeignet als Bypass sind vor allem die Brustwandarterien und eine der beiden Unterarmaterien, die wir in jedem Unterarm haben. Dabei wird die Unterarmarterie minimal-invasiv über einen kleinen etwa 2 cm langen Schnitt über dem Handgelenk mit Hilfe eines Endoskopes und einer Kamera entnommen. In unserer Klinik verwenden wir ganz überwiegend Arterien als Bypassmaterial (multi-arterielle oder komplett arterielle Revaskularisation), weil diese Gefäße eine längere Haltbarkeit aufweisen als die Beinvenen, die alternativ verwendet werden können.

Mit Hilfe einer stark vergrößernden Lupenbrille legt der Operateur die Stellen am Herzen frei, an denen der Bypass mit dem eingeengten oder verschlossenen Herzkranzgefäß angeschlossen werden soll. Die millimetergroßen Gefäße werden dann durch eine Naht mit einem haarfeinen Faden miteinander verbunden. In der Regel werden am Klinikum Fulda 3 oder 4 Bypässe angelegt, um eine vollständige Versorgung des Herzens zu gewährleisten. Dies sichert ein gutes Langzeitergebnis.

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